Weng Fine Art geht in m:access

Weiterer Zuwachs im Freiverkehr der Börse München
Foto: Börse München/Unibrand
 
„Kunst und Börse gehören zusammen, erst recht wenn es ums Geld geht“, so Dr. Marc Feiler, Geschäftsführer der Börse München. Seit 17. Mai wird die Weng Fine Art AG aus Monheim am Rhein (WKN 518160) im Freiverkehrssegment m:access gelistet. „Damit begrüßen wir ein international tätiges Unternehmen aus dem Kunsthandel, das bereits über Börsenerfahrung verfügt, in m:access“, so Feiler weiter. „Der Freiverkehr an der Börse München bietet eine attraktive Listingplattform für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) – allein in diesem Jahr konnten wir bereits rund zwanzig Neuzugänge mit einem Primärlisting in München verzeichnen“, fuhr Feiler fort.

Mehr Visibilität am Kunst- und Kapitalmarkt

„Wir haben uns für m:access in München entschieden, weil das Segment bestens auf die Belange börsennotierter KMUs und damit auch auf uns zugeschnitten ist“, so Rüdiger K. Weng, Gründer und Alleinvorstand des nach ihm benannten Unternehmens. Er hatte die Weng Fine Art 1994 gegründet, die 2004 in eine AG umgewandelt worden ist und von 2012 bis 2016 bereits an der Börse Frankfurt notiert war.
Im Zuge der erfolgreichen Expansion in das  E-Commerce-Geschäft mit Editionen zeitgenössischer Künstler wie Jeff Koons, Damien Hirst, Alex Katz oder Gerhard Richter hat sich das Unternehmen jetzt entschlossen, an die Börse zurückzukehren. Es handelt sich um das erste „Relisting“ eines Unternehmens, das sich in der 2015 einsetzenden Delisting-Welle von der Börse verabschiedet hatte. „Wir können jetzt wieder die Vorteile einer Börsennotierung optimal nutzen. Bei Bedarf werden wir uns Eigenkapital beschaffen und profitieren vor allem von einer wesentlich größeren Visibilität im Kunst- und Kapitalmarkt“, fügte Weng hinzu.

Führendes deutsches Unternehmen des Kunsthandels

Die Weng Fine Art AG zählt zu den fünf führenden deutschen Unternehmen des Kunsthandels und beliefert im B2B Stammgeschäft neben namhaften Händlern und Galerien auch die großen internationalen Auktionshäuser. 
 
Nach vorläufigen Zahlen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 Umsatzerlöse von mehr als 8 Mio. Euro und einen Jahresüberschuss von etwa 1,2 Mio. Euro, womit das Ergebnis des Jahres 2016 mehr als verdoppelt werden konnte.

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