Zinsen auf Rekordhöhe – Größte Kryptos geben weiter ab

Leena ElDeeb und Karim AbdelMawla, 21.co
Leena ElDeeb und Karim AbdelMawla / Bild: 21.co
Die vergangene Woche brachte eine leichte Markterholung mit sich, wenngleich die größten Kryptoassets – auf die wir das Hauptaugenmerk legen – nach wie vor in der Kapitulationsphase befindlich sind: Bitcoin hat um fast zwei Prozent verloren, während der Gesamtwert von Ethereum nach total value locked (TVL) fast drei Prozent einbüßte. Zugleich brachte die Woche auch drei Gewinner hervor, darunter das neuntgrößte Kryptoasset Solana, das – genau wie Metis – um sechs Prozent zulegte. Curve – ein Asset rund um eine Automated Market Maker (AMM)-Plattform – um 13,6 Prozent nach TVL zulegte.

Abbildung 1

Quellen: 21Shares, Coingecko, DeFi Llamat

Spot- und Derivatemärkte

Abbildung 2

Quellen: Glassnode, Swissblock Technologies
Der Bitcoin steckt in der Kapitulationsphase: Auf der Grafik ersichtlich ist das Marktvolumen von Bitcoin auf den Spot- und Derivatemärkten der letzten 28 Tage, der Pfeil markiert das in diesem Jahr stattgefundene Meeting des Federal Open Market Committee – das wichtigste Gremium der US-Notenbank Fed, das für Entscheidungen der Geld- und Währungspolitik zuständig ist. Wie die Grafik zeigt, ist der Bitcoin zum ersten Mal in diesem Jahr unterverschuldet – an sich bereits ein Zeichen für eine Kapitulationsphase.

Wo steht Ethereum?

Abbildung 3: NUPL-Verhältnis von Ethereum

Quelle: Glassnode
Das NUPL (net unrealized profit and loss)-Verhältnis des zweitgrößten Kryptoassets Ethereum liegt aktuell bei -0,09, womit sich auch ETH (Ether) noch in der Kapitulationsphase befindet (in der obenstehenden Grafik in rot markiert). Aktuell liegt ETH damit bei einem ähnlichen Wert wie im Dezember 2016, als das Kryptoasset gerade einmal bei 8,4 US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von 626 Millionen Dollar lag – nur wenige Monate, bevor es im Zuge einer allgemeinen Krypto-Euphorie  über ein Jahr rasant im Wert anstieg.

US-Basiszinsen erreichen 14-Jahres-Höchststand

In der dritten Sitzung in Folge erhöhte die Federal Reserve den Zinssatz um 75 Basispunkte, wodurch dieser den höchsten Stand seit 14 Jahren erreichte. Im gleichen Zuge sackten Dow Jones und andere, wichtige Indizes ab und fielen – im Falle Dow Jones – auf ein Niveau aus dem Jahr 2020. Auch das Transfervolumen von Stablecoins ging in der vergangenen Woche um 30 Prozent zurück, nachdem es in der Woche zuvor um satte 50 Prozent gestiegen war. Dies könnte auf das mögliche Verbot von nicht besicherten Stablecoins in den USA zurückzuführen sein.
 
Der entsprechende Gesetzesentwurf des Weißen Hauses sieht ein Verbot von algorithmischen Stablecoins – das sind solche Stablecoins, die über Smart Contracts an den Wert anderer Kryptoassets gebunden sind – für eine Dauer von zwei Jahren vor. Angesichts des „Depegs“ von UST im vergangenen Mai – die Stablecoin, die sich mit dem Wert des US-Dollars entwickeln sollte, verlor ihre Bindung zu eben jener Währung – überrascht es nicht, dass algorithmische Stablecoins – anders als Stablecoins, die ihre Bindung an den Dollar auf andere Weise aufrechterhalten – wenig Zukunft prognostiziert wird. Ein völliges Verbot junger Technologien – darunter auch algorithmischer Stablecoins – kann unser Ansicht nach jedoch den Fortschritt in diesem Bereich und künftige Verbesserungen behindern.
 
In diesem Zusammenhang wurde auch bekannt, dass ein New Yorker Richter angeordnet hat, dass Tether Finanzberichte vorlegen muss, um die behauptete 1:1-Deckung des an den Dollar gekoppelten Stablecoins USDT – ein Produkt von Tether – zu belegen. Die gerichtliche Anordnung steht im Zusammenhang mit einem Fall aus dem Jahr 2019, als eine Gruppe von Anlegern die Tether-Muttergesellschaft iFinex beschuldigte, den Markt für Kryptowährungen zu manipulieren, indem sie ungedeckte USDT mit der Absicht ausgab, den Preis von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in die Höhe zu treiben. Tethers Konkurrent Circle, der Emittent von USDC, wurde der erste Stablecoin, der auf Robinhood vorgestellt wurde. Tatsächlich hat USDC in den letzten 30 Tagen das Stablecoin-Transfervolumen mit einem Anteil von 56 Prozent dominiert.
 
Während die US-Bundesregierung also Teile des Krypto-Universums verbieten will, sind im Bundesstaat Kalifornien Liberalisierungsbemühungen zu beobachten: Dort benötigen Kryptounternehmen von nun an keine Lizenz mehr, nachdem der Gouverneur, Gavin Newsom, sein Veto gegen einen umstrittenen Gesetzentwurf, der dies gefordert hatte, eingelegt hat. Der Gesetzesentwurf sollte das nachahmen, was in New York seit Jahren gilt und als "BitLicense" bezeichnet wird  - eine behördliche Zulassung für Kryptounternehmen. Newsom erklärte, dass stattdessen ein "flexiblerer Ansatz" angestrebt werden sollte, außerdem würde ein solches Gesetz mehr kosten, als sich der Staatshaushalt derzeit leisten kann.

Upgrades bei Cardano und Helium

Cardano, das nach Marktkapitalisierung achtgrößte Kryptoasset und Ethereum-Konkurrent, wurde mit dem lang erwarteten Upgrade „Vasil“ auf einen neuesten technischen Stand gebracht. Mit der neuen „Fork“ soll ein Hauptaugenmerk darauf gelegt werden, die Fähigkeiten der zugehörigen Smart-Contract-Plattform – Plutus – zu verbessern. Zu den Hauptverbesserungen von „Plutus V2“ gehören eine geringere Transaktionsgröße und gebündelte Transaktionen, was zu günstigeren dApp-Interaktionen und einem höheren Durchsatz führt.
 
Helium ist ein sogenanntes Mining-Netzwerk und Mobilfunkanbieter, das Internet of Things (IoT)- sowie 5G-Anwendungen antreibt, und nun – so die Verkündung von letzter Woche – auf die Solana-Blockchain migrieren wird. Vorausgegangen war eine Abstimmung von Seiten der Helium-Community zur Ratifizierung der Entscheidung. Helium hatte zuvor Schwierigkeiten mit der Skalierung seines Netzwerks, was die Portierung des Ökosystems auf die Solana-Infrastruktur ändern und den Entwicklern ermöglichen soll, sich voll und ganz auf die Entwicklung von Helium selbst zu konzentrieren. Solana bietet außerdem eine höhere Transaktionskapazität und eine bessere Vernetzung des Ökosystems, wobei der HNT-Token durch die Integration in das breitere DeFi-Vertical von L1 einen höheren Nutzen genießen wird. Darüber hinaus kündigte Helium eine Fünf-Jahres-Partnerschaft mit T-Mobile an, um seinen geplanten 5G-Mobilfunkdienst einzuführen, von dem erwartet wird, dass er Nutzer für die Nutzung des Netzwerks und die gemeinsame Nutzung von Daten belohnt. Diese Entwicklungen könnten Solana sehr zugute kommen, insbesondere bei der Entwicklung des Saga-Telefons. Ein funktionierendes natives Web3-Smartphone, das mit einem kryptobetriebenen 5G-Mobilfunkdienst verbunden ist, könnte der Akzeptanz Tür und Tor öffnen, da die gesamte Komplexität der Kryptowährung im Backend abstrahiert wird, während die Nutzer ausschließlich die Vorteile der Blockchain-Wirtschaft genießen können. Dies ist auch für andere Netzwerke wie Polygon interessant, die ihr eigenes natives Smartphone „Nothing“ mit Web3 entwickeln.  
 
Interoperabilität: Obwohl Polygon bereits im April seine app-spezifischen, EVM-kompatiblen und interoperablen Ketten, die sogenannten Supernets, vorgestellt hat, hat sich die Technologie noch nicht stark durchgesetzt. Aus diesem Grund kündigte Polygon eine neue Partnerschaft mit ANKR an, dem offiziell anerkannten Infrastrukturanbieter von L1, um die Entwicklung von Supernets zu vereinfachen. Der Appchains-as-a-Service von Ankr wird eine End-to-End-Engineering-Lösung anbieten, um kundenspezifische Blockchains nahtlos auf Polygon aufzubauen. Eine weitere kritische Entwicklung ist die anhaltende Expansion von Dienstanbietern in das Aptos-Netzwerk, dem Spin-off der meta-led Diem-Blockchain. Das Netzwerk, dessen Mainnet voraussichtlich im vierten Quartal starten wird, hat letzte Woche die spezialisierte Oracle-Lösung PythOracle und das kettenübergreifende Messaging-Protokoll Wormhole in sein Devnet (ein Entwicklungsnetzwerk) aufgenommen. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da es die Ernsthaftigkeit des Gründungsteams signalisiert, das Netzwerk mit seiner Kerninfrastruktur auszustatten, die es darauf vorbereiten wird, ein lebendiges L1 mit funktionierenden DeFi- und NFT-Ökosystemen zu hosten, sobald es live geht.   
 
Verbesserung der Skalierbarkeit
Letzte Woche hat die Layer2-Blockchain Optimism ihr neuestes Projekt bekannt gegeben, mit dem es Nutzer für ihr noch junges Ökosystem gewinnen will. Ähnlich wie beim Anreizprogramm Odyssey der Arbitrum-Blockchain, bei dem Nutzer mit NFTs im Austausch für die Erkundung des Arbitrum-basierten Ökosystems belohnt wurden, verfolgt Optimism einen ähnlichen Ansatz für sein Ökosystem, indem es „OptimismQuest“, ein auf Belohnung setzendes Lernprogramm, einführt. Dabei verdienen die Nutzer dann NFTs, wenn sie eine Reihe von Aufgaben, Quizfragen und Ratespielen auf der Kette lösen. Eine weitere wichtige Entwicklung bezieht sich auf das Boba-Netzwerk, welches die erste L2-Skalierbarkeitslösung für Avalanche bereitstellt. Boba startete als Ethereum Skalierbarkeitslösung im letzten September, expandierte bereits aber schon auf die Netzwerke Fantom und Moonbeam. Außerdem enthüllte der renommierte Krypto-Node-Anbieter Infura mit der Zero-Knowledge(zk)-basierten Rollup-Lösung Starknet seine neueste Integration. Die neue Partnerschaft soll es aufstrebenden Entwicklern ermöglichen, ihre Lösungen bereitzustellen und direkt mit der skalierbaren Layer2 parallel zu Ethereum, Filecoin, Optimism, Abritrum Avalanche, NEAR und Aurora zu interagieren.

Das dezentralisierte Finanzwesen DeFi

Stablecoins

Tether, Emittent der Stablecoin USDT, kündigte an, dass es die native Unterstützung von Stablecoins auf das Polkadot-Netzwerk ausweiten wird. Nach der letzten Integration ist USDT nun auf insgesamt 12 Netzwerken im Einsatz. Auch der Krypto-Handelsplatz Binance gab bekannt, den nativen Einsatz von BUSD auf Avalanche und Polygon ausweiten zu wollen. Daneben ließ der All-in-One-DeFi-Shop Coin98 vermelden, einen überbesicherten Stablecoin herausbringen zu wollen, nachdem die DeFi-Lending-Protokolle Aave und Curve sich dazu entschlossen haben, ihre Ökosysteme zu verschmelzen. Der neue Stablecoin mit dem Namen CUSD soll im Verhältnis zu den Reserven von USDC (auf SOL, ETH) und BUSD (BNB) 1:1 gedeckt sein. Mit der Ankündigung der US-Tradingplattform Robinhood, den durch Fiat-Money gestützten Stablecoin USDC zu notieren, wird zum ersten Mal ein Stablecoin in die Welt des Neobankings integriert.

ETH-Ökosystem

Die Konsolidierung des DeFi-Protokolls Ribbon Finance (RBN) startete plangemäß mit der Bekanntgabe, dass die beiden Trading-Unternehmen Wintermute und Folkvang zu den ersten Kreditnehmern des unbesicherten Kredit-Subprodukts RibbonLend gehören. Ribbon steht Berichten zufolge in direkter Kommunikation mit der Credora-Plattform, einer Kredit-Oracle-Lösung, um die finanzielle Gesundheit von Wintermute vor dem Hintergrund des dort kürzlich stattgefundenen 160 Millionen Dollar-Hacks zu überprüfen.
 
Eine Neuigkeit stellen die Pläne des Trading-Unternehmen Alameda dar, auf dem Clearpool-Protokoll, DeFi-Marktplatz für unbesichertes institutionelles Kapital, einen genehmigten Pool einzuführen. Der Anbieter für Hochfrequenzhandel (HFT) folgt damit anderen Playern dieses Sektors wie Jane Street und BlockTower, mit dem Ziel, das weitere Wachstum des Marktplatzes für unbesicherte Kredite voranzutreiben. Schließlich stimmte die Community der DeFi-Plattform MakerDAO einem neuen Vorschlag zu, der vorsieht, den Token der Gnosis-Blockchain GNO als neue Sicherheit zu akzeptieren. Auf der einen Seite kommt der Vorschlag Maker zugute, da deren Token DAI der wichtigste Stablecoin ist, der zur Zahlung von Gasgebühren auf der GNO-Sidechain verwendet wird. Zugleich beabsichtigt Gnosis, ein Projekt für Krypto-Prognosemärkte, die aus dem Tresor von Maker generierten Gewinne zu nutzen, um die Entwicklung seiner L2-Sidechain voranzutreiben. Der Vorschlag wird nun zusammen mit einer internen technischen und finanziellen Bewertung des vorgeschlagenen Tokens vorgelegt, bevor eine zweite Abstimmungsrunde folgt.

Non-fungible-Token (NFT) und das Metaverse

Digitalen Sammlerstücken wie das NFT "Emotes" wird im November beim Metaverse Music Festival auf Decentraland besondere Aufmerksamkeit sicher sein. Bei den im März dieses Jahres zum ersten Mal bei der Metaverse Fashion Week vorgestellten NFT Emotes handelt es sich um animierte Grafiken, die die Bewegungen ihrer Schöpfer wiederholen. Dieses Mal werden die Dinge ein wenig anders sein, da Decentraland die Creators (Künstler) dazu aufruft, mit NFT-Emotes zu experimentieren, Tanzbewegungen oder alles, was ihnen sonst in den Sinn kommt, zu entwerfen und es auf dem Decentraland-Marktplatz als NFTs zu verkaufen.
 
Heute, am 29. September, wurde die Web3-Spieleplattform Iskra ihr erstes Event zum Zwecke der Token-Generierung auf der Kryptowährungs-Börse Gate.io veranstalten. Für die Veranstaltung hat die Börse unter anderem 40 Millionen Dollar von den koreanischen Tech-Giganten Krust, Wemade, Netmarble und LINE Studio erhalten. Ab dem 28. September, 6 Uhr UTC, können berechtigte User bis zu 500.000 ISK-Token erhalten, wenn sie in den folgenden 24 Stunden den Stablecoin USDT staken.
Leena ElDeeb ist als Research Associate Mitglied des Research-Teams von 21.co, vormals 21Shares und ursprünglich Wirtschaftsjournalistin. Für 21Shares untersucht und erklärt sie den Kryptomarkt mit einem besonderen Fokus auf regulatorische und ökologische Auswirkungen.
Karim AbdelMawla ist Research Associate bei 21.co, wo er Einblicke in das globale Kryptoasset-Ökosystem bietet. Er studierte Internationale Beziehungen und Journalismus. Vor 21Shares arbeite Karim arbeitete als Forschungspraktikant am Cambridge Center for Alternative Finance. Dort arbeitete an der Veröffentlichung der 3. globalen Kryptoasset Benchmarking-Studie über die globale Digital Asset-Industrie mit. Karim studiert zudem derzeit im Master über Blockchain und digitale Währung an der Universität von Nikosia.
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