Die Presseschau am Freitag

Ulrich Kirstein
Bild: BBAG/UK
Heute wieder kurz und knapp, was wir so die Woche über in der Wirtschaftspresse gelesen haben. Da prangt auf der Titelseite von Börse online diese Woche „Deutschlands Lieblinge“. Wir sind nicht gemeint, leider, es geht vielmehr um die meistgesuchten Aktien, Fonds, Zertifikate und ETFs. Wir wollen ja nicht zu viel verraten – aber sehr wahrscheinlich hätten auch Sie es erraten, welches die meistgesuchte Aktie 2019 war? Richtig: Wirecard! Danach folgen Dax-Werte und einige Überraschungen! Übrigens, weil wir nicht das Suchen, sondern das Finden unterstützen, gibt es auf unserer Website Aktien-, Fonds- und ETF-Finder!
 
Im Spezial Elite Report 2020 im Handelsblatt vom 26.11. hat uns der Artikel von Anke Rezmer verständlicherweise sehr gut gefallen. Er ist überschrieben mit „Aktien, Aktien, Aktien – keine Alternative in Sicht“. Tenor der dor beschriebenen Vermögensverwalter: Die Gewinne wachsen nicht in den Himmel, es gilt, bescheiden zu bleiben, denn lukrative Alternativen sind nicht in Sicht.

Finanzwerte mit Sexappeal?

Unternehmen aus dem Finanzsektor hat man ja schon vieles vorgeworfen, eher selten dürfte es gewesen sein, dass man ihnen „Sexappeal“ unterstellt hat. Das billigt im aktuellen Focus Money Tim Baudzius drei Unternehmen zu – zumindest für Aktionäre sollen sie dies verströmen. Wer gemeint ist? Eine Bank aus den USA, der weltgrößte Vermögensverwalter und ein interessantes Start-up aus Deutschland – es ist nicht aus München, sondern aus Lübeck! Ein Schwerpunkt im Heft sind außerdem Dividendentitel  als dauerhafte Zinsquelle.

Kleine ganz groß

„Es kommt nicht auf die Größe an“ titelt das Monatsmagazin Smart Investor in der Dezember-Ausgabe. Gemeint ist nicht der Christbaum sondern Nebenwerte.  Gar nicht um Small Caps ging es im Handelsblatt vom 26.11.: „Zum Frühstück gibt es Tiffany“  hieß es da zur Übernahme des US-Traditionskonzerns an die französische Luxusmarke LVMH. Ob das der bezaubernden Audrey Hepburn  gefallen hätte? Immerhin, 14,7 Mrd. Euro kostet LVMH das Schnäppchen.

Börsenglocke wirbt um Kapital

Zwei kleine Artikel aus der Börsen-Zeitung vom Donnerstag erfreuten uns. Der erste überschrieben mit „Bayerische Börse weiter mit Schmidt“ – klingt ein wenig wie „ weiter mit Schmackes“, gemeint war aber, dass unser Vorstand für weitere fünf Jahre vom Aufsichtsrat bestellt worden ist. Der zweite war ein kurzer Kommentar und bezog sich auf ein Plakat der Frankfurter Börse auf dem Eigenkapitalforum, auf dem bildlich eine Börsenglocke zu sehen war und textlich geschrieben stand: „Kapital für ihre Zukunft“. Und weil das „ihre“ klein und nicht etwa als höfliche Anrede groß geschrieben war, bezog es die Börsen-Zeitung auf die Glocke, die Kapital benötige. Also eines ist sicher, unsere Börsenglocke geben wir nicht her!

Keine Kohle mehr

Vielleicht FridaysForFuture gewidmet titelt Die Welt von heute in ihrem Finanzenteil "Jetzt soll die Zentralbank auch das Klima retten". Es geht um die Forderung einiger Aktivisten, dass die EZB alle Anleihen abstoßen soll, die von "klimaschädlichen" Unternehmen ausgegeben wurden. Konkret gemeint sind damit alle Unternehmen, die etwas mit "Kohle" zu tun haben. Kohle aber nicht im übertragenen Sinne sondern als Energieträger.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere

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