Kein Ende des Bullenmarktes

Henning Gebhardt, Berenberg
Henning Gebhardt / Bild: Berenberg
Wir glauben nicht, dass die derzeitige Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten das Ende des Bullenmarktes ist. Sie ist vielmehr Ausdruck der ansteigenden Volatilität, wie wir sie auch prognostiziert haben. Dieser Anstieg hat automatische Verkäufe durch systematische Strategien ausgelöst, das heißt die aktuelle Bewegung ist in erster Linie technisch bzw. mechanisch bedingt und nicht fundamental. 

Möglichkeit zum Nachkaufen

Der makroökonomische Zyklus ist weiterhin in Takt und sollte uns auch noch deutlich über das Jahr hinaus tragen. Auch von der Zinsseite sehen wir keine allzu große Gefahr, da der Zinsanstieg nicht in diesem Tempo weitergehen sollte. Insofern sehen wir die aktuelle Situation eher als Möglichkeit zum Nachkaufen und Aufstocken von Positionen. Positiv gestimmt sind wir für Zykliker wie die Halbleiterindustrie oder Small Caps.
Henning Gebhardt ist Leiter Wealth and Asset Management und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei Berenberg. Zudem ist Gebhardt Manager des Berenberg Aktien-Strategie Deutschland Fonds. Zuvor war Gebhard gut 20 Jahre bei der Deutsche Bank Tochter DWS, zuletzt leitete er dort als "Mr. Aktie" das globale Aktiengeschäft.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere

Berenberg Aktien - Strategie Deutschland R 87,75 -0,31 %
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