Künstliche Intelligenz - Star Trek als Vorbild zum Regieren

Von Thomas Rappold
Thomas Rappold
Wie hält es die mächtigste Regierung der Welt mit dem Thema künstliche Intelligenz? Die US Administration veröffentlichte dazu letzte Woche Studien mit bemerkenswerten und selbstkritischen Aussagen, unterstützt sie doch Forschungsvorhaben im Bereich künstlicher Intelligenz aktuell mit jährlich rund 1 Mrd. US-Dollar. Demnach erkennt man an, dass die Privatwirtschaft und damit sind zuvorderst die Alphabets, Apples, Facebooks und Teslas gemeint, die Forschungsmittel deutlich effizienter einsetzen.

Mehr Flexibilität

Der auf Startups spezialisierte Datendienstleister CB Insights zählt den Kauf von 140 Startups im Bereich künstlicher Intelligenz durch etablierte Silicon Valley Konzerne seit 2011. Oft steht das Mantra des Valleys „schnell vorwärts und Barrieren niederreißen“ im Wiederspruch zur behäbigen Gesetzgebung. Geradezu bemerkenswert erscheinen die Zugeständnisse der Regierung an die Realität nach mehr Flexibilität und schneller Anpassungsfähigkeit, um Innovationen zu beschleunigen. Von größter Bedeutung seien Transparenzanforderungen hinsichtlich dem Sammeln und Verarbeiten der Daten, auf dem die künstliche Intelligenz fußt.

Star Trek als Vorbild für Obama

Die Regierung malt ein insgesamt rosiges Bild, wonach die künstliche Intelligenz kein Jobkiller sein wird, sondern für mehr Wirtschaftswachstum und bessere Lebensbedingungen sorgen wird. Große Einsatzpotenziale sieht man in der Landwirtschaft, bei der Wettervorhersage oder beim Gütertransport. Auch Barack Obama outet sich in einem aktuellen Gastbeitrag mit dem Valley Magazin Wired als großer Fan von Star Trek und künstlicher Intelligenz. Für ihn sei Star Trek immer ein Vorbild für seine Regierungsarbeit gewesen. Seiner Überzeugung nach braucht es heute große Denker die groß denken. Dazu zählt ohne Frage Tesla und SpaceX Chef Elon Musk und Sam Altman vom führenden Startup-Brutkasten Y Combinator. Beide engagieren sich in einer gemeinnützigen Initiative für künstliche Intelligenz unter dem Namen OpenAI. Sie soll dafür sorgen, dass künstliche Intelligenz allen offen steht und nicht nur von den großen Datensammlern Alphabet und Facebook dominiert wird. Schafft es zukünftig ein reinrassiges KI-Unternehmen an die Börse, dürfen sich Anleger ein eigenes Bild machen!
 
Nachdruck aus Börse-Online!
Thomas Rappold, geboren 1971, ist Internetunternehmer und Investor. Bereits mit 14 Jahren erlernte er die ersten Programmiersprachen im Selbststudium auf dem damaligen Kultcomputer Commodore C64. Als einer der ersten Absolventen des europaweit ersten Studiengangs Medieninformatik trug er als Mitarbeiter der Strategiegruppe Internet bei Allianz SE maßgeblich zu damals bahnbrechenden neuen Finanzportalen für Privat- und Geschäftskunden bei.
Seit über zehn Jahren erfolgreicher Unternehmer einer Internet-Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft und Gründer von zahlreichen Internet-Start-ups ist Thomas Rappold ein profunder Kenner des Silicon Valley und dort als Investor an verschiedenen Start-ups beteiligt. Mehr über Thomas Rappold und das Silicon Valley finden Sie auf seiner Homepage www.silicon-valley.de.
Im Finanzbuchverlag München veröffentlichte Thomas Rappold jüngst "Silicon Valley Investing. Investieren in die Superstars von heute, morgen und übermorgen".

 

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