USA kein freundlicher Ort für Krypto-Unternehmen?

Carlos Gonzales und Leena ElDeeb, 21Shares
Carlos Gonzales und Leena ElDeeb / Bild: 21Shares
  • Großer „Long Squeeze“ nach Krypto-Kursabfällen
  • Zhejiang-Testnetz beweist erfolgreiche Ethereum-Abhebungen
Es war eine Woche, die von fallenden Kursen auf dem Kryptomarkt geprägt war – wesentlich mitbestimmend dafür dürfte das Krypto-Unternehmen Paxos sein, das die Ausgabe der Stablecoin BUSD (Binance USD) auf Anweisung von Behörden einstellen musste. Bitcoin und Ethereum fielen im Laufe der Woche um fast 6 bzw. 10 Prozent. Noch stärker von der aktuellen Marktdynamik getroffen wurden Avalanche und Optimism, die 15,6 und 27 Prozent an Wert verloren. Im Falle von Optimism könnte jedoch auch ein überraschender Token-Airdrop, den das Netzwerk am 9. Februar gestartet hatte, zur Kursentwicklung beigetragen haben. Dabei wurden 11,7 Millionen Governance-Token an mehr als 300.000 Wallets verschickt und damit 19 Prozent des anfänglichen Governance-Token-Vorrats verteilt.
 
MKR – der native Governance-Token von Maker DAO war mit einem Kursabfall von nur 2,7 Prozent hingegen einer der „Gewinner“ der Entwicklungen der letzten Woche. Eine mögliche Ursache könnte in der Ankündigung des sogenannten „Spark Protocol“ in Konkurrenz zu Aave zu finden sein. Mit ihm soll Dai (DAI) über einen Liquiditätsmarkt ver- und entliehen werden können. Darüber hinaus verkündete MakerDAO vor wenigen Tagen seine Kooperation mit dem DeFi-Projekt Chainlink zur Verbesserung der eigenen Stablecoin DAI, was das Interesse von Investoren weiter wecken könnte.

Abb. 1: Wöchentliche Preis- und TVL-Performance der wichtigsten Krypto-Kategorien

Quelle: CoinGecko, DefiLlama, 13.2.2023

Spot- und Derivatemärkte

Abb. 2: Gesamtliquidierungen von Bitcoin

Auf einen der größten „Short Squeezes“ im Januar 2023 folgte letzte Woche nun ein großer „Long Squeeze“ – also eine vielfache Abstoßung von Long-Positionen, die in Hoffnung auf steigende Kurse von Anlegern erworben worden waren, als Reaktion auf fallende Kurse. Im Laufe der Woche wurden Positionen im Wert von rund 530 Millionen Dollar aufgelöst – vor allem in Zusammenhang mit der Handelsplattform Binance und den Kryptobörsen OKX und Bybit. Diese Dynamik ist ein Hinweis darauf, dass eine Reihe von Fonds auf steigende Kurse von Bitcoin wetteten, und die jüngste negative Rallye, die vor allem auf behördliche Maßnahmen gegen Krypto-Unternehmen in den USA, ihre Erwartungen enttäuschte.

On-Chain-Indikatoren – „Taproot“ schreitet voran

Abb. 3: Taproot-Adoption bei Bitcoin

Taproot – unter diesem Namen versteht man einen Vorschlag für ein wichtiges Upgrade der Bitcoin-Blockchain, das im November 2021 erfolgreich implementiert wurde. Taproot ist ein Soft-Fork-Upgrade, was bedeutet, dass es abwärtskompatibel mit der bestehenden Bitcoin-Software ist und keinen sogenannten Hard-Fork erfordert. Es soll die Privatsphäre und die Funktionalität von Bitcoin verbessern, indem es komplexere Smart Contracts ermöglicht und gleichzeitig die Effizienz des Netzwerks verbessert. Eines der Hauptmerkmale von Taproot ist die Implementierung von Schnorr-Signaturen, die helfen können, die Größe von Transaktionen auf der Blockchain zu reduzieren und die Skalierbarkeit des Netzwerks zu verbessern.
 
Abbildung 3 zeigt, dass die Taproot-Adoption – also der Anteil des Bitcoin-Netzwerkes, der auf Taproot umgestellt wurde, am 1. Februar zum ersten Mal die 5 Prozent-Marke überschritt und am 9. Februar 17,68 Prozent erreichte. Dieser plötzliche Anstieg der Implementierung wird auf den Start eines Projekts namens Ordinals zurückgeführt, das Bitcoin-native NFTs ermöglicht. Ordinals wurde von Casey Rodarmor entwickelt und bettet bildbezogene Daten in die Bitcoin-Blockchain ein, indem es das Eingabefeld bei Taproot-Transaktionen nutzt.
 
Die Einführung von NFTs auf Bitcoin kann die Anwendungsmöglichkeiten über die Wertaufbewahrung hinaus erweitern und, was vielleicht noch wichtiger ist, die Nachfrage nach Blockraum steigern. Letzteres würde die Gebühren erhöhen, was sich positiv auf die langfristige Sicherheit des Netzwerks auswirken würde, zumal die Emission neuer BTC im Jahr 2140 enden wird.

Makro und Regulierungen

Regulatorische Offensive gegen Paxos in den USA
In einer sogenannten “Wells Notice“ – einem offiziellen Kommuniqué der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchanges Commission (SEC) hat sich selbige an Paxos gewandt. Paxos wurde in New York gegründet und bietet als Blockchain-Plattform Verwahrungs-, Handels- und Abwicklungsdienste für digitale Vermögenswerte an und ist zudem – in Kooperation mit Binance – Emittent der Stablecoin Binance USD (BUSD). In diesem Schreiben verkündete die SEC, wegen der Ausgabe von BUSD gegen Paxos vorzugehen – mit der Begründung, dass es sich bei diesem um ein nicht registriertes Wertpapier handle.
 
Nach einer Anordnung des New Yorker Department of Financial Services – einer Regulierungsbehörde im Staat New Work – ließ Paxos verlautbaren, die Ausgabe von BUSD einzustellen, um sich weiter an regulatorische Vorschriften zu halten. Nach der Ankündigung von Paxos vermeldete der CEO von Binance, Changpeng Zao, dass Binance andere Gerichtsbarkeiten und nicht an den USD gebundene Stablecoins prüfe, um seine Nutzer vor den Auswirkungen solcher regulatorischen Maßnahmen zu schützen – und die Bestände von BUSD weiterhin sicher seien.
 
Im November 2022 gab Polkadot wiederum bekannt, eine Lösung für das regulatorische Risiko im Zusammenhang mit nicht registrierten Wertpapieren mit Bezug auf Krypto-Unternehmen gefunden zu haben. Mit dieser Lösung – "Token-Morphismus" genannt – soll das native Token eines bestimmten Protokolls von einem Wertpapier in Software umgewandelt werden. In Anbetracht der jüngsten Serie von rechtlichen Maßnahmen der SEC möchte Polkadot eine Forschungsstudie durchführen, die einen Leitfaden für Token-Morphismus bieten würde. Das Projekt soll allein mit den Kapitalbeständen von Polkadot finanziert werden.
 
Unserer Ansicht nach stellt diese Entwicklung eine vorhersehbare Konsequenz des Konflikts zwischen Binance und der US-Regierung dar, die vor allem auf Bedenken bezüglich möglicher Geldwäsche zurückzuführen ist. Erst im letzten Monat wurde Binance vom US-Justizministerium unter die Lupe genommen, weil es das Endziel eines Vorfalls von Geldwäsche von 700 Millionen Dollar war. Die Auswirkungen dieser Entwicklung gehen über die Beeinträchtigung des Stablecoin-Marktes hinaus und werden Krypto-Unternehmen zweimal überlegen lassen, ob sie sich in den USA registrieren lassen. Einige Beispiele dafür lassen sich bereits heute ausmachen:
  • Galaxy Digital erhielt im Dezember von der Securities Commission of The Bahamas die Genehmigung zur Registrierung als Unternehmen für digitale Vermögenswerte.
  • Zur gleichen Zeit wird der Krypto-Kreditgeber Nexo im Rahmen einer Einigung mit der SEC sein Earn Interest-Produkt für alle in den USA ansässigen Kunden am 1. April einstellen und alle festen Laufzeiten dann freischalten. 

Außerhalb der USA lassen sich die regulatorischen Signale in aktuellen Zeiten als ambivalent bewerten, wie einige weitere Beispiele zeigen:
 
Zwischen strengeren Vorschriften und proaktiver Adoption

  • EU: Ein am 9. Februar vom Europäischen Parlament veröffentlichter Gesetzesentwurf sieht vor, dass Banken Krypto-Assets mit dem höchstmöglichen Risikogewicht versehen müssen.
  • Frankreich: Die Registrierungsbedingungen für französische Kryptounternehmen werden ab Januar 2024 verschärft. Laut den am 10. Februar veröffentlichten Änderungen müssen Kryptounternehmen nun zusätzliche Regeln für interne Kontrollen, Cybersicherheit und Interessenkonflikte erfüllen, so die am.
  • El Salvador: In einem am 10. Februar veröffentlichten Bericht gestand der Internationale Währungsfonds ein, dass die Risiken, vor denen die Agentur die Regierung gewarnt hatte, als sie Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ankündigte, aufgrund der begrenzten Nutzung nicht eingetreten sind. Dennoch wies die Agentur erneut auf die Risiken hin, die mit Bitcoin-Anleihen verbunden sein können, für die das Land im letzten Monat den Weg geebnet hat.

Krypto-Infrastruktur

Layer 1s:
Ethereum: Am 7. Februar wurden am Zhejiang-Testnetz erfolgreich ETH-Abhebungen unter Einsatz von Staking getätigt. Zhejiang ist das erste von drei Testnetzen in der letzten Pre-Launch-Sequenz, bevor das Shanghai/Capella-Upgrade aktiviert wird. Am 10. Februar einigten sich die Ethereum-Kernentwickler auf den 28. Februar als Zieldatum für den Start des Sepolia-Testnetzes. Nach Sepolia wird Goerli - das kritischste öffentliche Ethereum-Testnetz - der letzte Schritt sein, bevor die Abhebung von ETH-Einsätzen im Ethereum-Mainnet aktiviert wird. Obwohl das Shanghai-Upgrade mehrere Funktionen enthält, ist die am meisten erwartete die Möglichkeit von Abhebungen. Vollständige Abhebungen werden für "ausgeschiedene" Validatoren möglich sein, während Teilabhebungen für aktive Validator-Guthaben über 32 ETH verfügbar sein werden.
 
Nach heutigem Stand erwarten die Kernentwickler, dass Shanghai Mitte März an den Start geht.
 
Layer 2s:
Arbitrum: Am 7. Februar kündigte Offchain Labs, der Kernentwickler von Arbitrum, ein Upgrade der Programmierumgebung namens Stylus an, das es Entwicklern ermöglichen wird, Smart Contracts, die in gängigen Programmiersprachen wie Rust, C und C++ geschrieben wurden, in einer einzigen Ausführungsumgebung neben EVM-Verträgen auszuführen. Es wird erwartet, dass Stylus auch schnellere dApps ermöglicht und zu einer Senkung der Transaktionsgebühren führt. Die Initiative zielt darauf ab, den Übergang von Web 2 zu Web 3 zu erleichtern, eine breitere Gruppe von Entwicklern anzuziehen und die Anwendungsfälle im Arbitrum-Ökosystem zu erweitern.
 
Steven Goldfeder, Mitbegründer von Offchain Labs, betonte, dass Arbitrum zwar vollständig mit der Ethereum Virtual Machine interoperabel ist, aber "die EVM-Äquivalenz ist der Boden (sehr wichtig), aber nicht die Decke (es gibt viel mehr, was wir tun können)." Die Einführung von Stylus ist ein Schritt in Richtung der Obergrenze.
 
StarkNet: Am 5. Februar kündigte StarkWare, das Unternehmen hinter dem StarkNet Zero-Knowledge Rollup an, dass es den sogenannten StarkNet Prover unter der Apache 2.0-Lizenz als Open Source Anwendung zur Verfügung stellen wird. In den Worten von Eli Ben-Sasson, Präsident und Mitbegründer von StarkWare, stellt diese Technologie "den Zauberstab der STARK-Technologie, der Proofs erzeugt, die eine Skalierung in bislang unvorstellbarem Ausmaß ermöglichen" dar. Damit gemeint ist, dass der „Prover“ es StarkNet ermöglichen soll, Transaktionen "aufzurollen" und sie in einen kleinen kryptografischen Proof zu komprimieren, der durch die Ethereum-Blockchain gesichert ist.
 
Dieser Schritt verkörpert die letzte Phase des Unternehmens auf dem Weg zur Dezentralisierung und ermöglicht es der Gemeinschaft, das Netzwerk unabhängig zu pflegen und weiterzuentwickeln. Dies wird auch die Zusammenarbeit und die Überprüfung des Codes fördern und langfristig seine Qualität verbessern.

Darüber hinaus gab StarkWare am 6. Februar eine Partnerschaft mit Chainlink Labs bekannt. Chainlink-Preisfeeds sind jetzt im Testnetz von StarkNet und eventuell im Hauptnetz verfügbar. Im Gegenzug wird StarkNet dem Chainlink SCALE-Programm (Sustainable Chainlink Access for Layer 1 and 2 Enablement) beitreten. Als Teil des Programms werden StarkNet-Tokens bestimmte Betriebskosten der Chainlink-Preisfeeds decken, die das aufstrebende DeFi-Ökosystem des Netzwerks antreiben.
 
Layer 0:
The Cosmos Hub: Mittels einer On-Chain-Abstimmung hat die Cosmos-Community am 10. Februar ein Förderprogramm namens "ATOM Accelerator DAO" (Proposal 95) angenommen. Als Teil des Programms wird das Grant Committee 588.000 ATOM ( das entspricht etwa 7,7 Millionen US-Dollar) vom Cosmos Hub erhalten, um neue fähige Entwickler zu ermutigen, auf dem Hub zu arbeiten und dessen Bedeutung im breiteren Cosmos-Ökosystem wiederherzustellen.  Youssef Amarani, Urheber des Vorschlags, wird die Rolle des Programmmanagers in der DAO übernehmen. Ihm zufolge werden sich die Fördermittel auf die Finanzierung kleiner bis mittelgroßer Projekte konzentrieren, die die Kerntechnologie, die Produkte und das Ökosystem des Cosmos Hub verbessern können.

DeFi – das dezentrale Finanzsystem im Web3

Abb. 4: Wöchentliche Performance der 10 größten DeFi-Assets

Quelle: CoinGecko, Schlussdaten vom 7. Februar bis 13. Februar 2023

Stablecoins

GHO ist nun live im Testnetz: Am 9. Februar ging der native Stablecoin GHO der Lending-Plattform Aave im Goerli-Testnet von Ethereum live. GHO wird vollständig dezentralisiert, überbesichert und 1:1 an den US-Dollar gekoppelt sein. Was die Sicherheiten betrifft, so wird GHO dem DAI von Maker insofern ähneln, als dass es durch einen Korb von Kryptoassets gedeckt wird. Diese Kryptos werden von denjenigen Nutzern ausgewählt, die GHO-Token im Gegenzug zu den von ihnen bereitgestellten Krypto-Sicherheiten prägen werden. Der Prozess wird den bisherigen Usern der Aave-Plattform vertraut vorkommen, da er fast identisch mit der aktuellen Kreditvergabe auf der Plattform ist: Sobald ein Nutzer GHO prägt, bleibt die Sicherheit gesperrt und es fallen Zinsen an, bis der Kreditnehmer die Position zurückzahlt. Sobald der Kreditnehmer das Kapital mit den aufgelaufenen Zinsen zurückzahlt, werden die GHO verbrannt (aus dem Verkehr gezogen) und die Sicherheiten zurückgegeben.
 
Einer der am meisten unterschätzten Aspekte dieses Prozesses ist, dass 100 Prozent der gezahlten Zinsen in die Kasse von Aave fließen, was bedeutet, dass die GHO die Gewinne von Aave steigern und zur langfristigen Nachhaltigkeit der DAO beitragen. Im Gegensatz dazu behält Aave nur einen kleinen Teil der Zinsen auf bestehende Kredite, während die Liquiditätsanbieter (LPs) den Löwenanteil erhalten.
 
Stablecoins sind wohl die bedeutendste Innovation, die bisher aus dem DeFi hervorgegangen ist. Ausgerechnet die drei nach Marktkapitalisierung führenden Stablecoins (USDT, USDC und BUSD) sind allesamt in zentralisierter Form organisiert. Zusammen machen sie mehr als 90 Prozent des Stablecoin-Marktes aus, der sich auf etwa 137 Milliarden Dollar beläuft. In dieser Hinsicht ist GHO eine spannende Entwicklung, nicht nur für Aave, sondern für das gesamte DeFi Ökosystem.
 
USDT gewinnt Marktanteile: Die nachfolgende Abbildung 5 zeigt die prozentuale Veränderung des zirkulierenden Angebots von USDT, USDC und BUSD seit Jahresbeginn. USDT von Tether ist um 3,20 Prozent auf 68,39 Milliarden US-Dollar gestiegen, während BUSD um 3,30 Prozent auf 16,15 Milliarden US-Dollar und USDC um 7,27 Prozent auf 41,29 Milliarden US-Dollar gesunken sind. Ausgerechnet das, was USDC bei vielen Anlegern zur stabilsten Stablecoin-Anlage machte, stellt nun ungewollt ein neues Risiko dar. Durch die Entscheidung, die US-Vorschriften einzuhalten, sieht der Markt aufgrund der Maßnahmen, die die US-Regulierungsbehörden diese Woche ergriffen haben, ein erhöhtes regulatorisches Risiko bei USDC von Circle und BUSD von Paxos/Binance. Andererseits ist Tether im Besitz von iFinex, einem in Hongkong registrierten Unternehmen, dem auch die Kryptobörse BitFinex gehört. Am 9. Februar veröffentlichte Tether sein neuestes, von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO erstelltes Testat. Daraus geht hervor, dass der USDT-Emittent im vierten Quartal 2022 einen Reingewinn von rund 700 Millionen US-Dollar erzielte.

Abb. 5: YTD - Veränderung des zirkulierenden Angebots der wichtigsten Stablecoins in Prozent (USDT, USDC, BUSD)

Quelle: Glassnode, basierend auf täglichen Daten vom 31-Dez-2022 bis 12-Feb-2023Liquid

NFTs und das Metaverse

Super Bowl - Kryptowährungen glänzen durch Abwesenheit
Es war keine Überraschung, dass beim Super Bowl in den USA am vergangenen Wochenende keine Krypto-Werbung zu sehen war. Dennoch trat das Web 3 in Erscheinung. Und zwar in Form von DigiDaigaku, NFT-Projekt des Web3-Gaming-Unternehmens Limit Break. Das Unternehmen schaltete für seine Dragon Eggs-Kollektion eine 6,5-Millionen-Dollar-Werbekampagne. Besucher des Sportereignisses konnten einfach den in der Anzeige präsentierten QR-Code scannen, wodurch sie das digitale Sammlerstück kostenlos prägen konnten. Obwohl die Dragon Eggs lediglich kostenlos geprägt werden konnten, stiegen sie nach der Super Bowl-Werbung auf den Sekundärmärkten im Wert.

Abb. 6: Anzahl der Ordinals NFT Münzen zu Bitcoin nach Type

Quelle: @ilemi auf Dune Analytics

Trotz Gegenwind fortdauernde Innovation

Wie hier bereits erwähnt hat sich der Anwendungsbereich von Bitcoin um den Bereich der Non-Fungible Tokens (NFTs) dank des neuen NFT-Protokolls Ordinals erweitert. Wie Abbildung 6 illustriert, ermöglichten diese den Usern in der vergangenen Woche über 76K NFTs zu prägen, wobei der 9. Februar mit über 20K Einschreibungen einen Höhepunkt markierte. Dank Ordinals konnte Bitcoin 44 Millionen Non-Zero-Adressen[2] erreichen.
 
Der CEO und Mitbegründer des NFT-Marktplatzes Magic Eden Jack Lu gab bekannt, dass er 22 seiner Mitarbeiter im Rahmen einer unternehmensweiten Umstrukturierung entlässt, um seine Ziele in diesem Jahr zu erreichen. Darüber hinaus ging der NFT-Marktplatz eine Partnerschaft mit der Web 3-Zahlungslösung MoonPay ein, um Kreditkartenzahlungen einzuführen, die es Nutzern ermöglichen, NFTs Blockchain übergreifend mit einer Kredit- oder Debitkarte, Apple Pay und Google Pay zu kaufen. MoonPay schloss sich zudem mit LooksRare zusammen. Mit der branchenweiten Initiative soll der Sprung in eine Blockchain übergreifende Zukunft geschafft und der Einstieg der Nutzer in die Massenanwendung erleichtert werden.
Dr. Carlos Gonzales Campo ist Research Analyst bei 21.co. Als Mitglied des Forschungsteams verantwortet Gonzales Campo die Analyse und die Wissensvermittlung rund um die Kryptomärkte und die Bereiche DeFi, NFTs, Krypto-Infrastruktur sowie damit verbundene globale wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen. Zuvor war Gonzales als Analyst bei der Finanzdienstleistungsfirma Red Chapina tätig. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Francisco Marroquin in Guatemala-Stadt und schloss sein Studium 2020 mit Bestnote ab.
Leena ElDeeb
ist als Research Associate Mitglied des Research-Teams von 21.co, vormals 21Shares und ursprünglich Wirtschaftsjournalistin. Für 21Shares untersucht und erklärt sie den Kryptomarkt mit einem besonderen Fokus auf regulatorische und ökologische Auswirkungen.
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