Lanxess plant kräftige Kürzung der Dividende

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Im Artikel erwähnte Wertpapiere: LANXESS I

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess (ISIN: DE0005470405) plant, seinen Aktionären eine Dividende in Höhe von 0,10 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2023 auszubezahlen. Damit soll die Dividende gegenüber der Ausschüttung in diesem Jahr (1,05 Euro für das Geschäftsjahr 2022) um fast 91 Prozent gekürzt werden. Auf dem aktuellen Kursniveau in Höhe von 21,46 Euro liegt die Dividendenrendite auf Basis der geplanten Ausschüttung bei 0,47 Prozent. Die Hauptversammlung findet am 24. Mai 2024 statt.
Der vermiedene Zahlungsmittelabfluss würde zur weiteren Reduktion der Nettoverschuldung führen. Hierzu würden ebenso die erwarteten Erlöse aus dem nun begonnenen Prozess zum Verkauf der Business Unit Urethane Systems beitragen.
Die Nachfrage nach Spezialchemieprodukten von Lanxess zeichnet sich im vierten Quartal schwächer ab als erwartet, wie der im MDAX gelistete Konzern am Montag mitteilte. Ein beginnender Lagerabbau bei Kunden der Agrarindustrie sowie eine lieferantenbedingte Produktionseinschränkung in der Business Unit Flavors & Fragrances am Standort Botlek (Niederlande) belasten zusätzlich. Lanxess geht nun von einem EBITDA vor Sondereinflüssen für das Gesamtjahr 2023 zwischen 500 und 550 Mio. Euro aus. Die bisherige Prognose lag bei 600 bis 650 Mio. Euro.
Das EBITDA vor Sondereinflüssen des dritten Quartals 2023 liegt bei voraussichtlich 119 Mio. Euro. Lanxess wird seine Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2023 am 8. November 2023 vorlegen.
Lanxess hat seinen Hauptsitz in Köln. Mit rund 13.100 Mitarbeitenden in 32 Ländern liegen die Kernkompetenzen in der Produktion, der Entwicklung und dem Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezial-Chemikalien und Kunststoffen.
Redaktion MyDividends.de

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