Politische Showdowns und die anlaufende Quartalszahlensasison

Robert Greil, Merck Finck
Robert Greil / Bild: Merck Finck
Die Welt wird nicht einfacher – aus dem nordamerikanischen Handelsabkommen „Nafta“ wird „USMCA“, und ob nach dem EU-japanischen „Jefta“ vor den US-Zwischenwahlen auch ein neues Abkommen der EU mit den USA zustande kommt, bleibt fraglich. Neben diesem Thema und der laufenden Brexit-Rangelei bleibt Italiens Haushaltsplanung auf der politischen Agenda der Märkte: Ab Mitte nächster Woche wird das Parlament in Rom den Entwurf der Populisten-Regierung diskutieren und entscheiden, welcher Plan bis Montag (15. Oktober) Brüssel zur Prüfung übergeben wird.

US-Quartalszahlensaison rückt ins Blickfeld

Neben dem politischen Dreierblock Handelskonflikte-Brexit-Italien rückt ab Ende der Woche die US-Quartalszahlensaison in den Fokus der Märkte. Schließlich kommt am Freitag mit den Großbanken JP. Morgan ChaseCitigroup und Wells Fargo die Wall Street-Zahlenflut so richtig ins Rollen.

Wenig volkswirtschaftliche Zahlen

Die volkswirtschaftliche Agenda ist kommende Woche dagegen überschaubar: In Deutschland stehen am Montag die Industrieproduktion im August (am Freitag für den Euroraum insgesamt) sowie am Freitag die finalen September-Inflationszahlen im Mittelpunkt. Hinzukommt am Dienstag die Handelsbilanz, die am selben Tag auch in Japan und am Mittwoch in Großbritannien veröffentlicht wird.

Preistrends in Amerika

In Amerika werden die Produzentenpreise am Mittwoch sowie die Inflationszahlen am Donnerstag Aufschluss über die jüngsten Preistrends geben. Am Freitag kommt schließlich das Michigan-Verbrauchervertrauen für September. Und in Japan und China stehen in der ersten Wochenhälfte Stimmungsberichte auf Unternehmensseite an.
 
Robert Greil ist Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers
     

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