Die ETF-Statistik von Juni 2018

Markus Jordan, EXtra Magazin
Markus Jordan / Bild: EXtra Magazin

Das ETF-Handelsvolumen

Im Juli 2018 kletterte das von Privatanlegern in Deutschland bei den Banken investierte Volumen für ETFs um 3,67 Prozent auf 19,2 Mrd. Euro - und damit seit Jahresbeginn um insgesamt 15,95 Prozent. Zurück ging im ruhigen Sommermonat allerdings der Handel, um mehr als 11 Prozent auf 1,282 Mrd. Euro. Noch deutlicher ging die Summe der Transaktionen zurück, um mehr als 18 Prozent auf 367.131, wobei mit 265.044 die Käufe deutlich die Verkäufe (102.0867) übertrafen. Die Ordergröße ging dafür um fast 8 Prozent auf 3.496 Euro nach oben, ist damit allerdings noch immer weit entfernt von den Ordergrößen von Dezember 2017, die bei 4.228 Euro lagen.

Das ETF-Anlagevolumen

Nach wie vor beliebt sind jedoch Sparpläne, die in ETFs investieren. So steigerte sich die Anzahl der Sparpläne erneut um 4,51 Prozent auf insgesamt 721.703. Seit Jahresbeginn konnten die Sparpläne von den Banken somit um 23,84 Prozent erhöht werden. Die Sparplanrate liegt im Durchschnitt bei 145,3 Euro, das summiert sich dann auf ein Sparvolumen von fast 105 Millionen Euro.

Die Anzahl der ETF-Sparpläne

 
Das EXtra-Magazin, Fachmagazin zum Thema ETFs, veröffentlicht monatlich in Zusammenarbeit mit Comdirect, Commerzbank, Consorsbank, DKB, ebase, Finvesto, Flatex, finanzen.net Broker, ING-DiBa und der OnVista Bank eine ETF-Statistik über das ETF-Nutzungsverhalten von Privatanlegern. Mit dieser Statistik wird erstmals transparent dargestellt, in welchem Umfang Privatanleger Exchange Traded Funds (ETFs) nutzen.
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