Japanische Aktien

Naoki Kamiyama, Nikko Asset Management
Naoki Kamiyama / Bild: Nikko Asset Management
Der starke Yen treibt Anlegern momentan die Sorgenfalten auf die Stirn. Der japanische Vermögensverwalter Nikko Asset Management bleibt aber in Bezug auf die dortigen Aktienmärkte weiterhin positiv gestimmt.
Die Stärke des Yen während der letzten Monate gab Anlegern Anlass zur Sorge, da sie negative Auswirkungen auf japanische Exporteure befürchten mussten. Unserer Erwartung nach, dürfte der Yen mittelfristig in einer engen Bandbreite gehandelt werden.
Der Yen könnte gegenüber dem US-Dollar einen Wert von 108 im September 2018 erreichen, im März 2019 einen Wert von 105. Daher erwarten wir, dass der Yen im nächsten Geschäftsjahr keine wesentliche Unterstützung für den japanischen Aktienmarkt darstellen wird.

Nachfrage aus den USA

Dennoch bleibt unsere Prognose für den japanischen Aktienmarkt positiv: Der Nikkei dürfte bis zum März 2019 einen Wert von 23.500 Punkten erreichen. Während der Kurs des USD/JPY im Geschäftsjahr relativ stabil bleiben dürfte, erwarten wir weiterhin, dass japanische Aktien durch das Volumenwachstum gestützt werden.
Eine gute Nachfrage aus den USA dürfte japanische Exporte wie Textilien (Chemiefasern) und Maschinen zusätzlich stützen.
 
Naoki Kamiyama ist Chefstratege des japanischen Vermögensverwalters Nikko Asset Management.

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