15 Jahre Handelssystem MAX-ONE / Grafik: Unibrand
 
Am 6. Mai 2010 stürzten die Börsenkurse in den USA ab, für wenige Minuten nur – und keiner wusste so recht, warum. Der Dow-Jones sackte kurzfristig um fast 1.000 Punkte ab, das waren mehr als 9 Prozent, der S&P 500 verlor fast 6 Prozent in 6 Minuten. Der wahrscheinliche Grund für diesen Flash Crash: Zum einen ein US-Händler, zum anderen ein Händler aus Großbritannien, der später zugab, Manipulationen mittels Hochfrequenzhandels durchgeführt zu haben.
 
Seitdem gibt es in den USA eine von der Börsenaufsicht SEC eingeführte „Panikbremse“. Keine Panik, meinte dazu Manfred Schmid, Leiter der Marktsteuerung in einer Presseerklärung der Börse München: Das gibt es an deutschen Börse schon lange, wenn auch nicht unter einem so klangvollen Namen. Hier wird es schlicht Volatilitätsunterbrechung genannt. Hier wird der Handel für einige Minuten unterbrochen, wenn zu hohe Auf- oder Abschläge erfolgen. Die Spanne der möglichen Schwankungen wird dabei je nach Aktie individuell festgelegt- - das Handelssystem MAX-ONE machte und macht es möglich.
 
Und zuletzt, eine leichte Panik überkam so manchen Nachrichtensprecher, denn 2010 war auf Island ein Vulkan ausgebrochen und legte zeitweise große Teile des Flugverkehrs lahm. Das Problem war der Name des Berges: Eyjafjallajökull, ein typischer Fall von Zugenbrecher!
 
Im Video erklärt Norbert Betz, Leiter der Handelsüberwachung, wie solche kurzfristigen Volatilitätsunterbrechungen beziehungsweise das Aussetzen des Handels funktionieren und wann sie durchgeführt werden, auch am Beispiel des m:access-Unternehmens Aurelius.
     

Im Artikel erwähnte Wertpapiere

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