Rainer Ottemann / Bild: EB-SIM
„Green Deal“ und der radikale Umbau der Wirtschaft: Eine erneuerte ökologische Marktwirtschaft kann langfristig zu mehr Wohlstand und Rendite beitragen.
Wenn Anlegern wahrscheinlich bereits ab 2021 aufgrund des geänderten Regelwerks bei ihren Fonds- und Wertpapieranlagen die Frage gestellt wird, ob nachhaltige Geldanlagen ihnen wichtig sind, werden zwei Drittel der Befragten diese Frage positiv beantworten. Dabei geht es durchaus nicht nur darum, im Einklang mit persönlichen Werten und Zielen etwas Gutes zu tun, denn etwa 40% der kürzlich von der deutschen Finanzaufsicht Befragten erwarten von Anlagen, die Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) berücksichtigen, auch eine langfristig bessere Rendite.
 
Diese Einschätzung wird von vielen Ökonomen geteilt, wenngleich der Umbau zu einer Wirtschaft, die weitgehend oder sogar ganz ohne fossile Rohstoffe auskommt, eine Jahrhundertaufgabe darstellt und nur bei einem Zusammenwirken von Staaten und Märkten funktionieren wird. Auch die OECD kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass umfängliche Struktur- und Sozialreformen und dazu passende Klimaschutzmaßnahmen für die G20 Staaten durchschnittlich ein höheres Wirtschaftswachstum bedeuten können. Das heißt allerdings auch, dass es eine Fortsetzung des bisherigen „Business as usual“ nicht geben darf. Auch keine Lösung in diesem Zusammenhang ist das als „Degrowth“ bezeichnete Schrumpfen der Wirtschaft mit negativen Konsequenzen für Milliarden von Menschen. Neue Wachstumschancen durch klimafreundliche Innovationen werden sich allerdings nur dann einstellen, wenn mehr als ein oberflächlicher grüner Anstrich diesen Wandel begleitet. 

Mehrstufiger Auswahlprozess geeigneter Unternehmen

Auch Unternehmen müssen sich den neuen Herausforderungen stellen, die für deren Börsenbewertungen spürbare Auswirkungen haben werden. Die sich ändernden Rahmenbedingungen beeinflussen die Geschäftsmodelle und erfordern rechtzeitige Maßnahmen. Ohne solche Adjustierung werden Unternehmen, wie z. B. die deutsche Automobilindustrie, zu Getriebenen einer unvermeidbaren Entwicklung. Experten erwarten für einen bedeutenden Teil der im globalen Aktienindex MSCI World gelisteten Unternehmen in den nächsten Jahren Bewertungsveränderungen von 10% und mehr, und zwar in beide Richtungen. Für Anleger und Portfoliomanager gilt es also, möglichst die Gewinner dieser Entwicklung zu identifizieren. 

 

Die EB-Sustainable Investment Management GmbH kann bei der Umsetzung nachhaltiger Investmentkonzepte auf einen Erfahrungsschatz aus über 30 Jahren zurückgreifen. Unser fundamentaler, quantitativ gestützter Investmentansatz berücksichtigt in einem mehrstufigen Auswahlprozess neben finanziellen Kennzahlen die EB-Nachhaltigkeitskriterien und die formulierten 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sowie den aktuellen EKD-Leitfaden für ethisch nachhaltige Geldanlagen. Die Umsetzung erfolgt in unterschiedlicher Ausprägung für unsere Aktien- und Anleihenfonds sowie die Multi-Asset-Strategien.
In der Anlageklasse „Internationale Aktien“ ist der EB-Ökoaktienfonds (WKN 971682) mit seiner langjährigen, erfolgreichen Historie ein Pionier unter den nachhaltigen Aktienfonds. Für die Identifizierung attraktiv bewerteter Unternehmen werden ökonomische und ökologische Daten sowie aktuelle Entwicklungen der Nachhaltigkeitsdebatte aktiv in den Investmentprozess einbezogen. Das attraktive Chance-Risiko-Verhältnis gepaart mit dem konsequenten Nachhaltigkeitsansatz und nicht zuletzt die Auszeichnung mit dem „FNG-Siegel“ qualifizieren diesen Fonds als gut diversifiziertes Kerninvestment für nachhaltig orientierte Anleger.
 
Die EB-Sustainable Investment Management GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Evangelische Bank eG, der größten Kirchenbank Deutschlands, betreut mit rund 20 Mitarbeitern ca. 4,5 Mrd. Euro in 93 Mandaten bzw. Fonds. Das wertebasierte Asset Management bildet seit mehr als 30 Jahren eines der Kerngeschäftsfelder der Evangelischen Bank und wurde im Dezember 2018 als eigenständiges Geschäftsfeld ausgegründet. Der Sitz der EB-SIM GmbH ist in Kassel. Das Unternehmen wird von Helmut Kotschwar und Ulrich Nötges geleitet. Alle Anlagekonzepte des Unternehmens entsprechen mindestens den Kriterien des EKD-Leitfadens für ethisch-nachhaltige Geldanlagen. Darüber hinaus orientiert sich das Portfolio Management der EB-SIM bei seinen Investitionen an den 17 Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Im Artikel erwähnte Wertpapiere

EB-Öko-Aktienfonds R 207,35 0,85%
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