Wien bleibt Wien: Österreich

Der November-Report von theScreener
Bild: theScreener/UK
Österreich ist klein, daran lässt sich nicht rütteln, auch wenn es über eine große Historie, beachtliche Kunstwerke, hervorragende Künstler, hohe Berge und ausgezeichnete Kaffeehäuser verfügt. Mit Blick auf die weltweite Börsenkapitalisierung finden sich weniger als 1 Prozent in Österreich und so konnte das Analyse-Haus theScreener aus dem Nachbarland Schweiz auch nur 34 Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen. Trotzdem bietet das Land für Anleger lukrative Möglichkeiten und der Index der Wiener Börse, der ATX, hat sich zu neuen Höhen aufgeschwungen.

Reisebranche ist Schlusslicht

Der ATX, in dem nur 19 Unternehmen aus Österreich gelistet sind, konnte laut theScreener seit dem 1. November 2016 eine Performance von 37,7 Prozent (zum Schlusskurs 31.10.2017) vorweisen und lag damit mehr als doppelt so hoch wie der STOXX Europe 600! Geht man gleich fünf Jahre zurück, weist der ATX sogar eine Performance von 55,9 Prozent auf. Unter den Branchen dominiert mit 22 Prozent der Börsenkapitalisierung die Finanzbranche ganz eindeutig, gefolgt von Öl & Gas (15,5 Prozent) und Industrielle Erzeugnisse und Dienstleistungen (13,8 Prozent). Die Branche Reisen & Freizeit, die vielen Anlegern bei Österreich vielleicht zuerst einfallen würde, belegt mit nur 0,38 Prozent das Schlusslicht, was mit Sicherheit an ihrer Kleinteiligkeit liegt. In Sachen Performance 2017 liegen im Übrigen die Branchen Technologie (plus 67,2 Prozent) und Automobile & Zubehör (49,6 Prozent) an der Spitze, während die Reisebranche mit minus 27,1 Prozent auch in Sachen Performance das Schlusslicht einnimmt. 

Eine sichere Bank

Unter den größten Unternehmen hat über die vergangenen 12 Monate die Raiffeisen Bank International AG mit knapp über 100 Prozent am besten abgeschnitten, gefolgt vom Öl- und Gasproduzenten OMV AG (plus 81,1 Prozent) und dem Stahlproduzent AMAG Austria Metall AG (68,8 Prozent). Ebenfalls noch über der Rendite des ATX bewegten sich VOESTALPINE AG, die Telekom Austria AG, die Universalversicherer Vienna Insurance GP AG und UNIQA INSURANCE GR. AG, die Flughafen Wien AG, die Wienerberger AG und die CA Immobilien Anlagen AG.

Die defensivsten Werte

Wer mehr über die fundamentale Bewertung, das Kurs-Gewinn-Verhältnis, die Technische Tendenz wissen oder auf einen Blick die defensivsten Werte für vorsichtige - der Flughafen Wien ist darunter oder der Multiversorger EVN AG - oder die Aktien mit besten Gesamteindruck erfassen möchte, der kann sich den gesamten Monatsreport von theScreener downloaden.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere

AMAG Austria M I 24,40 -0,41%
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Flughafen Wien I 23,60 6,07%
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Raiffeisen Bank International 15,00 6,35%
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CA Immobilien Anlagen AG 26,80 6,56%
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Telekom Austria I 6,48 7,11%
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EVN I 12,26 0,33%
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OMV I 25,21 -2,29%
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Wienerberger I 14,65 0,76%
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Vienna Insur Gr I 16,18 0,00%
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voestalpine I 18,52 -0,70%
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DB ATX 1.966,80 -4,93%
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