Deutsche Telekom lädt zur virtuellen Hauptversammlung

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Die Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508) lädt an diesem Freitag zur virtuellen Hauptversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten. Der DAX-Konzern will den Anteilsinhabern für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende in Höhe von 0,60 Euro ausschütten. Gegenüber dem Vorjahr (0,70 Euro) ist dies eine Kürzung um 10 Eurocent oder knapp 14 Prozent. Beim derzeitigen Aktienkurs in Höhe von 15,30 Euro liegt die aktuelle Dividendenrendite bei 3,92 Prozent.
Die Kürzung der Dividende wurde bereits im November 2019 avisiert und wurde vor allem mit den hohen Kosten für die Mobilfunkauktion in Deutschland begründet. Die Dividende in Höhe von 0,60 Euro soll gleichzeitig die Mindestdividende für die kommenden Jahre sein.
Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro, wie am 14. Mai berichtet wurde. Das bereinigte EBITDA legte um 10,2 Prozent zu und erreichte 6,5 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg um 8,5 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Unbereinigt gab es ein Plus von 1,8 Prozent auf 916 Millionen Euro.
Die Fusion der US-Tochter T-Mobile mit dem kleineren Rivalen Sprint wurde zum 1. April 2020 abgeschlossen und wird sich in den Zahlen zum zweiten Quartal erstmals widerspiegeln. T-Mobile US hat nun insgesamt 68,5 Millionen Kunden unter eigenen Marken.
Der deutsche Staat ist mit knapp 32 Prozent (Stand: 31. Dezember 2019) größter Aktionär der Deutschen Telekom. Der Konzern beschäftigte zum Ende des ersten Quartals 206.443 Mitarbeiter (Vorjahr: 214.609). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten lagen zum Ende des ersten Quartals bei rund 77,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 71,9 Milliarden Euro).
Redaktion MyDividends.de

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