Royal Dutch Shell meldet Gewinneinbruch und setzt Aktienrückkauf fort

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Der britisch-niederländische Ölkonzern Royal Dutch Shell (ISIN: GB00B03MLX29) gab am Donnerstag die nächste Tranche seines Aktienrückkaufprogramms bekannt. Im Zeitraum bis zum 27. April 2020 sollen für 1 Mrd. US-Dollar eigene Aktien zurückgekauft werden. Die Tranche ist Teil eines Aktienrückkaufprogramms im Gesamtvolumen von mindestens 25 Mrd. US-Dollar, das bis Ende 2020 vollzogen werden soll. Shell warnte erneut, dass der Zeitplan für den Aktienrückkauf und die geplante Schuldenreduzierung von den aktuellen Marktbedingungen abhängt.
Royal Dutch Shell meldete am Donnerstag für das vierte Quartal 2019 einen Rückgang des bereinigten Gewinns um 48 Prozent auf 2,93 Mrd. US-Dollar. Im Gesamtjahr 2019 sank der Gewinn um 23 Prozent auf 16,46 Mrd. US-Dollar. Dies lag unter den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz betrug 84 Mrd. US-Dollar nach 102,23 Mrd. US-Dollar im letzten Jahr.
Royal Dutch Shell wird für das vierte Quartal 2019 eine im Vergleich zum Vorquartal unveränderte Dividende von 0,47 US-Dollar ausbezahlen. Die Auszahlung erfolgt am 23. März 2020. Ex-Dividenden Tag ist der 13. Februar 2020.
Europas größter Ölkonzern schüttete im letzten Jahr insgesamt 1,88 US-Dollar (ca. 1,71 Euro) an die Aktionäre aus. Die aktuelle Dividendenrendite liegt beim derzeitigen Börsenkurs von 24,32 Euro und der jetzigen Zahlungsweise bei 7,03 Prozent. Royal Dutch Shell hat seit 1945 seine Dividende nicht gesenkt.
Redaktion MyDividends.de

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